Einführung Gesischte1

· Heute

 Die bis vor kurzem geltenden Statuten aus dem Jahre 1874 wurden 1999 revidiert und vom Innenministerium genehmigt.

 Die bis vor kurzem geltenden Statuten aus dem Jahre 1874 wurden 1999 revidiert und vom Innenministerium genehmigt.

Die Akademie zählt 45 Titular-Mitglieder und eine nicht begrenzte Anzahl auswärtiger Mitglieder. Frauen wurden erstmals in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts aufgenommen.

Abgesehen während der Schlacht um Caen hat der Zweite Weltkrieg die Tätigkeit der Akademie nicht unterbrochen. Die Versammlungen wurden im Domizil verschiedener Mitglieder abgehalten. Zwar ist der, wohl unvermeidliche, Verlust einiger wichtiger Urkunden zu bedauern, doch gleich nach der Rückkehr der Normalverhältnisse erscheint die Akademie wieder in völliger Vitalität, und jedes Mitglied bemüht sich durch seine Arbeiten und durch Teilnahme am Leben der Gesellschaft, sich der „Grossen" Vorgänger würdig zu erweisen.

Nach dem Schlacht
Eine Ansicht von Caen gleich nach Kriegsende

Wieder einmal hat die Akademie ihren ursprünglichen Sitz im Hôtel d'Escoville eingenommen. Mit Stolz zählt sie in ihren Reihen mehrere Mitglieder des Institut de France, zahlreiche Universitätsprofessoren, aber auch eine beträchtliche Anzahl von Vertretern der verschiedensten Stände. Der gemeine Nenner all dieser Mitglieder liegt in ihrem Interesse am Geistesleben in den unterschiedlichsten Spezialfächern.

Auch an eine ehrwürdige Überlieferung wurde vor kurzem wieder angeknüpft. Seit 1996 verleiht die Akademie einen Preis, dank einer freundlichen finanziellen Unterstützung.

  

· Wichtigste Daten in der Geschichte der Akademie von Caen

1652 : Den Kern der zukünftigen Akademie bilden Zusammenkommen um den Spiritus Rector Moisant de Brieux in dessen Hôtel du Grand Cheval, Place Saint-Pierre in Caen. Diese Treffen dauern unter der Leitung von Regnault de Segrais bis 1701 an.
 1662 : Erste Versammlungen der Akademie der Physik von Caen um André Graindorge und Daniel Huet.
 1667 : Die Akademie der Physik erhält ihre Statuten. Die Gesellschaft zerstreut sich jedoch schon 1776.
1705 : Die „Offene Urkunde" (Lettres Patentes), ein Gewährschreiben Ludwigs XIV., verleiht der Königlichen Akademie der Literatur in Caen die öffentliche Anerkennung. Gegen 1714 verfällt sie jedoch wieder dem Dornröschenschlaf.
 1731 : Bischof de Luynes wird Schutzherr der Akademie.
 1753 : Wiederaufnahme der Sitzungen im Hôtel du Grand Cheval unter der Obhut des Intendanten Fontette.
 1754 : Veröffentlichung des ersten Bandes der Mémoires der Akademie.
 1793 : Abschaffung aller Akademien durch die Convention Nationale.
 
1800 : Wiederherstellung der Akademie durch den Präfekten Dugua unter der Benennung "Lycée".
 
1802 : Offizielle Bezeichnung der Gesellschaft als „Akademie der Wissenschaften, der Künste und der Literatur von Caen".
 
1811 : Veröffentlichung der Mémoires wieder aufgenommen.
 
1853 : Anerkennung der „Allgemeinnützlichkeit" der Akademie durch kaiserlichen Erlass vom 10. August.
 
1874 : Ausarbeitung der neuzeitlichen Statuten.
 
1955 : Feierliche öffentliche Sitzung der Akademie anlässlich des vierhundertsten Geburtstags von Malherbe.
 
1970 : Festlegung des Sitzes der Akademie im Hôtel d'Escoville, dem ehemaligen Besitz des